Zu Dänemark - Eine Wikingerlüge?

 

Mythos und Wahrheit

Die Autorin begibt sich auf Spurensuche, um mit einem Mythos aufzuräumen. Woher haben sie ihren Namen, Woher kamen sie, wer waren diese gefürchteten Seeleute? 

Stimmt unser überliefertes Bild von diesen wilden Kerlen überhaupt?

Quellennachweise belegen, dass sich die Autorin mit diesem Thema eingehend beschäftigt hat. Die nachvollziehbaren Schlüsse, die sie zieht, zeigen diese Menschen in einem anderen Licht, als sie die Meisten von uns sehen.

 

Begonnen wird mit übersichtlich gestalteten Allgemeininformationen, aber recht bald kommt die Autorin zum wesentlichen Kern der Sache.

 

Die einzelnen Kapitel beschreiben verschiedene Lebensbereiche und Abschnitte der Wikinger, wobei ein roter Faden durch den gesamten Text läuft, der das Lesen angenehm gestaltet.

Die ausführliche Inhaltsangabe gewährt schon einen ersten guten Einblick, auf das, was den Leser erwartet. 

Entgegen der langläufigen Meinung, Sachbücher wären langweilig, finden wir hier ein gutes Beispiel, dass es auch anders geht.

Es war eine finstere Zeit. Wen der Boden nicht ernährte, musste zwangsläufig auf Beutezug gehen. Wenig ist aus dieser Zeit überliefert, Löcher in den Geschichtsbüchern wurden oft fantasievoll gestopft, was natürlich auch den idealen Nährboden lieferte für Mythen und Legenden. Eines kann man jedenfalls mit Bestimmtheit sagen: Dass sich die sesshaften Menschen zusammentaten, um sich gegen räuberische Banden zu verteidigen, war eines der signifikanten Merkmale des Frühmittelalters. Gewaltige Burgen wurden errichtet, um die Bevölkerung zu schützen, gleichwohl die nordischen Völker nicht die einzigen waren, die der Hunger und die Aussicht auf reiche Beute in die Ferne trieben.

 

Eine schöne Zeitreise mit dem Nebeneffekt, dass der Leser noch etwas dazulernt, und sei es nur, um die herkömmliche Geschichtsschreibung in bestimmten Bereichen in Frage zu stellen und sich seine eigenen Gedanken zu machen.

 

Lesenswertes Sachbuch

Die Autorin erzählt in diesem Sachbuch die Geschichte der Wikinger und räumt darin mit vielen Vorurteilen auf. Ich habe das Buch in einem Rutsch durchgelesen, weil es mich fasziniert hat.

Bei mir waren zu diesem Thema Vorkenntnisse vorhanden und trotzdem konnte ich noch einiges dazulernen.

 

Somit kann ich das Buch sowohl Personen empfehlen, die bewandert in dieser Materie sind, als auch jenen, die sich in dieses Thema erst einarbeiten.

Die Autoren erklärt die Geschichte sehr verständlich und nicht nur durch die Quellenangaben merkt man, dass sie sich eingehend mit diesem Thema auseinandergesetzt hat.

Es ist weit umfangreicher, als man anfangs annehmen mag, was nur bedingt verwirrend ist.

Die einzelnen Kapitel haben eine gute Länge, auch wenn teilweise sehr weit ausgeholt wird, man aber dadurch auch themafremde und interessante Dinge erfährt.

Die Wortwahl und der Schreibfluss haben mir sehr zugesagt. Er war leicht zu verstehen und trotzdem nicht lapidar - die perfekte Waage. Die Informationen blieben gut im Gedächnis ohne das man jeden Satz zehnmal lesen muss.

 

Zusammenfassend sage ich: "Das dieses Sachbuch für jene die sich für die Wikinger interessieren absolut zu empfehlen ist, und dass es für alle, die mal etwas Neues über die Wikinger und ihrem Ende erfahren wollen."

 

Hier wird die wahre Geschichte erzählt, sofern diese nachzuvollziehen ist, und nicht die "Hollywood-Geschichte".

Total lesenswertes Sachbuch! 

Zur Roman-Trilogie um Maira und die Etrusker

 

Absoluter Geheimtipp!

Nachdem ich die XXL-Leseprobe auf der Homepage der Autorin gelesen hatte, war ich so begeistert, dass ich mir das Buch gleich für den Urlaub runter geladen habe.
Es ist toll recherchiert, mit viel Spannung und einer guten Portion Romantik ausgestattet. Dazu noch gut geschrieben, so dass ich es kaum weg legen wollte.
Die Hauptfigur kämpft mit ihren Freunden ganz real in der heutigen Zeit - das zieht einen sofort in den Bann. Eigentlich bin ich nicht so für Fantasie aber hier werden die Dämonen so gekonnt mit der Wirklichkeit verknüpft, dass ich am Ende nicht umhin konnte, mich zu fragen, ob das alles nicht vielleicht wahr ist.

 

Empfehlenswert!

Die Autorin hat sehr schön das vertikal erzählende Genre mit dem horizintalen Anspruchsniveau und den ästhetischen Qualitätsstufen einer modernen Erzählung verwoben. Schön auch die Zeitzonen der Gegenwart und der `zeitgeschichtlichen` Vergangenheit. Weiche Übergänge zw. lehrreicher Literatur und spannendender realistischer Unterhaltung. Meine Wertschätzung gilt dieser tollen Autorin, die Geschichte im wahrsten Sinne des Wortes lebendig hält. Fakten, Verschwörungstheorien und Fiktionen wurden sehr gut ausgeleuchtet. Antipathie und Ambivalenz fachlich gut getrennt. Diese historische Geschichte bindet den Leser auch durch das Spiel mit den Informationsdefiziten an sich, sodass die Emotionen ganz zum Entfalten kommen können. Ein empfehlenswertes Werk, gutes Gelingen auch für Teil III.

 

 

Zeit und Raum vergessen

Der 2. Teil ist klasse! Du kannst ja auch Romantik. Vor allem ist es aber spannend. Ich hatte das Buch weil es so handlich ist in meiner Handtasche und hab immer an der Bahnhaltestelle morgens drin gelesen, zweimal hätte ich beinahe vergessen einzusteigen.