• Stephanie Vonwiller

Rezension - Hope 3-7 von Jo Hallberg

Titel/Cover:

Das Cover gefällt mir ausnehmend gut. Es lässt keinen Zweifel, dass es sich hier um eine Geschichte handelt, die eher in der Zukunft angesiedelt ist. Offensichtlich spielt sie in New York. Der Titel Hope, also Hoffnung, macht Neugierig, umso mehr, da ich mich frage, was es mit 3-7 auf sich hat. Ganz toll finde ich auch die junge Frau auf dem Titel, die sich scheinbar ganz langsam auflöst.

Klappentext:

Der Klappentext ist sehr gut geschrieben. Er verrät eine ganze Menge, ohne Fragen zu beantworten. Im Gegenteil! Nun habe ich noch mehr Fragen und brauche Antworten. Ich freue mich darauf mit dem Lesen zu beginnen, denn es scheint eine interessante, neuartige Geschichte zu sein.


Charaktere:

Die Charaktere werden sehr gut eingeführt. Ich entwickle nicht nur zur Hauptperson eine Beziehung. Am Ende kann ich sagen, dass ich alle gut kennengelernt habe. Einige liebe ich, andere hasse ich. Genauso sollte es sein. Sehr gut gemacht.


Schreibstil:

Die Geschichte ist in der Ich-Form geschrieben. Sehr schwierig auszuführen, noch dazu bei vielen verschiedenen Charakteren. Das ist dem Autor hier sehr gut gelungen.

Die Dialoge sind Klasse und häufig mit feinem Humor. Die Geschichte lässt sich flüssig lesen und ich konnte sehr gut eintauchen.


Story:

Dawn aus Savannah in Georgia ist 15 Jahre alt und hat seit vielen Jahren einen Gehirntumor. Ihre letzte Chance, zumindest sieht es ihre Schwester Summer so, ist eine Behandlung in New York, hinter der die American Research Corporation (ARC) steht. Kaum in NY angekommen, lernt sie Trevor im Central Park kennen. Sie hält ihn für einen Obdachlosen. Kurz darauf wird sie Zeuge eines tödlichen Unfalls.

Als Dawn später in der ARC Klinik eintrifft, lernt sie ihre Leidensgenossen kennen, die unterschiedlicher nicht sein können. Darunter auch Trevor. Die Behandlungen haben extreme Nebenwirkungen, die wenig mit den üblichen gemein haben. Es dauert nicht lange und Dawn wird in Ereignisse gezogen, die sie nie für möglich gehalten hat. Wem kann sie noch trauen?

Haben sich hier die Mächtigen dieser Welt verschworen? Sind sie es, die eine Lösung suchen um das unvermeidliche Ende der Menschheit überleben zu können oder steckt etwas anderes dahinter?

Mehr verrate ich natürlich hier nicht. Doch ich verspreche einige Überraschungen. Am Ende war ich mir nicht sicher, ob so ein Szenario oder ein ähnliches nicht bereits Wirklichkeit sein könnte, bzw. ist.


Fazit:

Eine ganz klare Leseempfehlung von mir. Ein Jugendbuch, das ebenso für Erwachsene fesselnd ist. Mir gefällt sehr gut, dass es hier langsam losgeht, ich als Leser die Umgebung und die Menschen in Ruhe kennenlernen kann. Doch auch am Anfang sind bereits Szenen eingebaut, die für sich alleine nicht sehr spektakulär sind, aber im Zusammenhang meine Spannung stetig steigen lassen. Ich musste unbedingt weiterlesen, wollte wissen, was als nächstes kommt. Als Leser sehe ich die Welt durch die Augen der Hauptprotagonistin Dawn und entdecke mehr und mehr was vor sich geht. Sie findet Antworten auf Fragen

und neue Fragen tun sich auf. Es scheint ein nie endender Kreislauf, der von Antwort zu Antwort, von Ereignis zu Ereignis, meine Spannung steigen lässt.

Das Ende macht mir Hoffnung, dass es bald einen zweiten Teil geben wird.




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